Geschichte

                                       im Deutschen Teckelklub von 1888 e.V.  

1888 wurde der erste Teckelklub in Berlin gegründet.
Gründer waren einige Adelige, die das Ziel hatten, Zucht und Ausbildung der Teckel in geordnete und verbindliche Bahnen zu lenken.
Schon bald danach kam es im gesamten damaligen Deutschen Reich zur Gründung kleiner Gruppen mit gleichen Zielen. Diese Gruppen schlossen sich später zusammen zum heutigen Deutschen Teckelklub von 1888 e.V. mit Sitz in Duisburg.
Die Gruppe Lippstadt wurde im MAI 1946 gegründet. Das genaue Datum ist nicht mehr festzustellen.

Gegründet wurde die Gruppe Lippstadt von unserem Namensgeber: Wilhelm Matthes.

Wilhelm Matthes war in der Armee im 2. Weltkrieg, so ist mir berichtet worden, Oberstleuntnant.
Nach dem Kriege suchte er eine neue Heimat und fand diese in Lippstadt.

Verwandtschaftliche Bande haben ihn wohl hierher gebracht.
Da er schon vor dem Kriege jagdliche und auch dackelmässig Kontakte, und natürlich seine Liebe zu unseren kurzläufigen Jagdhelfern hatte, gründete er im Mai 1946 die Gruppe Lippstadt.
Weitere Gruppengründer waren die Herren Dr. Steinbrink, Dr. Heisig, Förster Heimlich, Amtmann Lehmann u.a.
Natürlich war der Gruppengründer Wilhelm Matthes auch der erste 1.Vorsitzende der Gruppe Lippstadt. Gleichzeitig war Wilhelm Matthes auch Zuchtwart der Gruppe.
Als die Arbeitsgemeinschaft Westfalen gegründet wurde, war Wilhelm Matthes aktiv und erster Schriftführer der Arbeitsgemeinschaft.
Auch gründete er hier in Lippstadt seinen Kurzhaarteckelzwinger :   „VOM ELFENTANN!“

Die Berichte der Bekannten des Wilhelm Matthes besagen zum Namen des Zwingers:
Wilhelm Matthes war als Jäger am frühen Morgen unterwegs im Wald. Er kam um eine Tannenwaldecke, die vor ihm liegende Wiese war von einem leichten Nebel bedeckt, so, als würden Elfen durch den Wald tanzen.
Er beschloss seinen Teckelzwinger danach zu benennen: „vom ELFENTANN“
Natürlich erhielt der Zwinger die Nr. 1 EP … der Gruppe Lippstadt.
Der „Zwinger vom Elfentann“ bracht eine große Anzahl von Teckeln hervor, die, sowohl was Schönheit, als auch was Leistung im Jagdbetrieb angeht, hervorragende Leistungen erbrachten.
Die Teckel aus der Zuchtlinie von ELFENTANN waren also nicht nur in der näheren Umgebung begehrt, nein auch in allen Ländern der Welt waren sie gefragt. So sind also die Deckel „vom Elfentann“ sowohl in den Skandinavischen Ländern, in Amerika und sogar in Nippon angekommen.
Heute, nach mehr als 60 Jahren, gibt es nur noch vereinzelt einige Nachkommen derer vom „Elfentann“.
Versuche in der Vergangenheit die Erbanlagen wieder zu erwecken sind leider gescheitert.
Natürlich ist ein Zeitraum von mehr als 60 Jahren ein Zeitraum, in dem sich vieles verändert.
So sind z.B. in der Vergangenheit nur Zuchtschauen ausgerichtet worden, wenn genug eigene Hunde bewertet werden konnten!
Heute hat man mehr Mut und hofft auf viele Teckelfreunde die mit Ihren Hunden die Zuchtschauen besuchen.

Damals stand Leistung über Schönheit!
Heute…???
Heute freuen wir uns über gesunde Teckel, wie damals auch!!!!

Damals war das Vereinslokal der Treffpunkt der Gruppenmitglieder.
Heute haben die Teckelfreunde ein eigenes Übungsgelände, sowie eine Schutzhütte als Treffpunkt.

Natürlich gibt es auch die Aufgabe bei einer Betrachtung der Vergangenheit einmal aufzuzeigen wie die

Verantwortlichkeiten der Teckelgruppe sich entwickelt haben.

Die 1. Vorsitzenden von 1946 bis heute:

Wilhelm Matthes 1946 bis 1972
Erwin Schirmer 1972 bis 1986
Franz-Josef Vögeler 1987
Hans Nöll 1988 bis 1999
Franz-Josef Vögeler 1999 bis 2013
Thomas Müller 2013 bis 2016

   

Der aktuelle Vorstand:

 I. Vorsitzender:   Wolfgang Schnautz 

II. Vorsitzender:   Günter Staeck

    Schriftführerin:  Eleonore Seelhorst

    Kassenwartin:    Rieke Schnautz


Teckelklub Lippstadt 2016 Theme by Flythemes